So machen Sie psychische Belastungen zum Thema
Jeder von uns hat eine Psyche. Aber nicht jeder spricht offen über den eigenen Stress oder Emotionen. Wie können wir psychische Belastungen in Betrieben zum Thema machen?
Jeder von uns hat eine Psyche. Aber nicht jeder spricht offen über den eigenen Stress oder Emotionen. Wie können wir psychische Belastungen in Betrieben zum Thema machen?
Wissen Sie, welchen 1. Schritt Sie unbedingt machen müssen, um tatsächlich erfolgreich zu sein in der betrieblichen Prävention? Nein? Dann lassen Sie sich von mir inspirieren auf Ihrem Weg zum Erfolg. Egal, ob Sie in der Arbeitssicherheit, in der betrieblichen Gesundheit oder in einem anderen Teilaspekt der betrieblichen Prävention tätig sind, dies ist für alle Fachgebiete gültig.
Die Arbeitspsychologin Veronika Jakl hat eine Befragung unter PräventionsexpertInnen des DACH-Raums durchgeführt. Unter anderem wurden einerseits die externen ExpertInnen und die in Beratungsfirmen Tätigen gefragt, welche Angebote sie ihren KundInnen legen. Und andererseits wurden die internen ExpertInnen gebeten anzugeben, welche Projekte in ihrer Organisation bereits umgesetzt wurden bzw. werden. Zustande gekommen ist ein sehr spannendes Ergebnis mit zum Teil sehr großen Unterschieden. Damit hätte Veronika so nicht gerechnet.
Finden Sie – wie viele Fachkräfte für Arbeitssicherheit auch - Büroarbeitsplätze langweilig zum Evaluieren, um Gefährdungsbeurteilungen zu machen oder Unterweisungen abzuhalten? Finden Sie Kunden aus der Produktion oder aus dem Bauwesen auch spannender? Aber sind Büroarbeitsplätze wirklich sicher und langweilig für die betriebliche Prävention?
Viele KollegInnen aus anderen Bereichen der betrieblichen Prävention sagen: "Arbeitspsychologie ist so individuell. Jede/r ist ja anders!" oder "Es ist doch super schwierig, psychische Belastungen zu messen, oder?".
Meiner Erfahrung nach braucht es eine bestimmte Sache, um Arbeitspsychologie wirklich an Unternehmen "zu verkaufen".
Kann man psychische Belastungen tatsächlich genau so messen wie Lärm? Und warum hat das nichts mit Stress aufgrund der Familiensituation zu tun?
Ist der Gefährdungsfaktor Psyche jetzt etwas Besonderes oder doch nicht?
Interview mit Veronika Jakl zum Thema "Arbeitsplatzevaluierung - Was steckt dahinter?"
Was ist eigentlich eine psychische Gefährdungsbeurteilung? Wer darf das machen? Welche Parallelen gibt es zur technischen Gefährdungsbeurteilung? Donato Muro vom Podcast "Arbeitsschutz kompakt" hat Veronika Jakl zum Interview gebeten.
Wie soll eine Organisation mit Gefahren umgehen? Welche Maßnahmen sind hilfreich und gesetzeskonform? Das STOP-Prinzip als Grundregel hilft!
Im Zuge der Internationalen Woche der psychischen Gesundheit fand in Brüssel die Veranstaltung „The future of work and mental health“ statt. Veronika Jakl wurde für die Podiumsdiskussion eingeladen. Lesen Sie hier ihren Bericht: