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MEDIZIN populär: Familie und Job unter einen Hut bringen ...

"MEDIZIN populär" geht der Frage nach, wie man einer Überlastung durch die Digitalisierung der Arbeitswelt vorbeugt und hat Mag. Veronika Jakl befragt, wie man eine Trennlinie zwischen Beruf und Familie zieht. Damit die Erholung nicht auf der Strecke bleibt...

Ein Interview mit Veronika Jakl in "MEDIZIN populär"

Mag. Veronika Jakl hält regelmäßige Absprachen zwischen dem Team und der Führungskraft für wichtig. Es geht v.a. um Erwartungen (z.B. bezüglich Erreichbarkeiten). Auch Vertrauen ist im Zusammenhang mit ortsunabhängigem Arbeiten ein großes Stichwort: Ist jemand telefonisch nicht erreichbar, sollte man nicht davon ausgehen, dass diese Person gerade fernsieht.

Stressärmerer Alltag mit Familie und Job "unter einem Dach"

  • Wenn in der Früh zu Hause die Arbeitsmotivation fehlt, kann es hilfreich sein, am Vorabend eine To-Do-Liste zu schreiben.
  • Ablenkung droht auch, wenn man neben dem Arbeiten noch viel Hausarbeit machen will.
  • Legen Sie ein klares Arbeitsende fest: Danach vor dem Fernseher weiterzuarbeiten, sollte vermieden werden.
  • Vorteilhaft ist es auch, sich eine Büroecke einzurichten, falls es kein Bürozimmer gibt.

Überlastung: Was tun?

Die Auswirkungen einer "Überarbeitung" sind verschieden. Seien Sie bei Veränderungen (z.B. schneller gereizt sein, ausgelaugt fühlen, Arbeit macht weniger Spaß) achtsam. Hier sollte man dann mit jemand Neutralem sprechen, wie beispielsweise KollegInnen oder FreundInnen. Man kann sich aber auch eine Fachmeinung einholen.
Veronika Jakl

Arbeitspsychologin, Autorin und Vorstandsvorsitzende des Fachforums für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie.

Begleitet seit 10 Jahren Organisationen dabei motivierende Arbeitsbedingungen zu schaffen und psychische Belastungen zu reduzieren. 
Unterstützt PräventionsexpertInnen, die etwas bewegen wollen.

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