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Ihr Fahrplan zu mehr Erfolg: 6 Schritte im Überblick

Kennen Sie den "Fahrplan zum Erfolg"? Kennen Sie die 6 Schritte, die für nachhaltige Resultate, wirtschaftlichen Gewinn und Ihre persönliche Arbeitszufriedenheit in der betrieblichen Prävention essentiell sind?

Erfolg ist nichts, was zufällig passiert oder was man sich nur wünschen braucht. Dafür muss man schon hart arbeiten. Das bedeutet aber nicht, dass man möglichst viele Wochenstunden arbeiten muss. Das verwechseln gerade Selbstständige oft. Viel wichtiger ist es, dass man tatsächlich das Richtige tut!

Viele Fachkräfte in der betrieblichen Prävention arbeiten mit reichlich Fachwissen und ganz viel Herzblut. Aber es stellt sich trotzdem nicht der Erfolg ein, den sie sich wirklich wünschen: Zu wenige KundInnen, viel zu viele parallele Projekte, anstrengende KundInnen, ...

Aber was ist eigentlich Erfolg?

Es ist ein Vorurteil, dass Erfolg immer etwas ganz Großes sein muss (z.B. 50.000-Euro-Auftrag, offizielle Auszeichnung, Beförderung). Gerade wenn man sehr hohe Ansprüche an sich selbst hat und sich nicht an kleinen Erfolgen erfreuen kann, ist das demotivierend und kann behindernd wirken. Erfolge können für mich auch im Arbeitsalltag als kleinere Schritte passieren wie beispielsweise ein kleiner (inhaltlich interessanter) Auftrag oder das Erlangen einer wichtigen Erkenntnis.

Offizielle Definitionen sind sehr zielgerichtet. Dafür braucht man aber auch das Wissen, wo denn die eigenen Ziele liegen.

Fahrplan zum Erfolg: Definition von Zielen/Erfolgen

Absoluter Grundsatz ist für mich das Ziel, dass Sie zufrieden sein sollen mit Ihrer eigenen Arbeit. Dafür braucht es:

  • Gute Arbeitsorganisation und Selbstmanagement, um auch Zeit für sich und die persönliche Weiterentwicklung zu haben. Denn PräventionsexpertInnen schauen zu wenig auf sich selbst.
  • Gutes Projektmanagement mit Plan und klarem Ziel, damit Erfolg in Projekten überhaupt messbar wird.
  • Klare Positionierung für sich selbst und KundInnen: Genaues Wissen, bei welchen Projekten man zu- oder absagen will: Welche Projekte stimmen mit meinem langfristigen Ziel überein? Wer sind die KundInnen, die ich ansprechen will?
  • Soziale Dimension wie beispielsweise KundInnen, mit denen man gerne zusammenarbeitet, MitarbeiterInnen und Führungskräfte überzeugen können und dafür auch Dankbarkeit und Lob zurückbekommen, wirksame Gespräche führen (wofür man eine gewisse Beratungskompetenz benötigt)

Ich bin davon überzeugt, dass man auch wirtschaftlich erfolgreich ist, wenn man diese Dimensionen beachtet.

Überblick über das 6-Schritte-Programm im Fahrplan zum Erfolg

Hier handelt es sich um meine persönliche Empfehlung für Ihre Weiterentwicklung. Die Reihenfolge ist dabei wichtig und nicht beliebig gewählt.

  1. Über den Tellerrand schauen (mit Absturzsicherung): Wichtig ist eine interdisziplinäre Vernetzung und ein Kennenlernen der eigenen Grenzen (wissen, was man nicht weiß). Ich selbst veranstalte zum Beispiel jährlich einen Online-Kongress für betriebliche Prävention, in dem immer sehr unterschiedliche Themengebiete behandelt werden. 
  2. Klare Positionierung erarbeiten: Für KundInnen muss klar sein, was sie von Ihnen bekommen und wofür Sie nicht zuständig sind. Es kann nämlich sehr mühsam und mit hohem Aufwand verbunden sein, Themen zu übernehmen, in denen man sich nicht perfekt auskennt. Keine klare Positionierung kann außerdem dazu führen, dass Sie weniger verkaufen können.
  3. Eigene Arbeit gut gestalten (Arbeitsgestaltungskompetenz): Wesentlich ist, für sich selbst eine Arbeitsumgebung und Arbeitsabläufe zu schaffen, mit denen man gut und ergonomisch arbeiten kann. Hier auch ein gutes Vorbild für KundInnen zu sein, ist wichtig.
  4. Strategisches Arbeiten: Dies umfasst ein gutes Projektmanagement, das Setzen von klaren und evaluierbaren Zielen (z.B. mit ROI), ein Selbstmanagement im Rahmen eines Projektes (Zeiteinteilung, Jahres-, Monats-, Wochenziele, …).
  5. Sich selbst gut präsentieren und andere von sich überzeugen: Hier geht es darum in Erstgesprächen, Unterweisungen, Gruppenworkshops, Besprechungen, ... als verlässlich und kompetent wahrgenommen zu werden.
  6. Beratungskompetenz stärken: Im Einzelgespräch auf Menschen einzugehen (zuhören, im richtigen Moment die richtigen Fragen stellen, Vertrauensverhältnis aufbauen, mit Emotionen richtig umgehen) ist die Königsdisziplin.

Freuen Sie sich schon auf die nächsten Blogbeiträge, in denen Sie jeweils einen detaillierten Einblick in diese 6 verschiedenen Schritte erhalten!

Und wenn Sie bereit sind sich auszutauschen mit einem großen Netzwerk von KollegInnen aus der betrieblichen Prävention, dann schauen Sie gerne vorbei unter www.PioniereDerPraevention.com . Denn um wirklich etwas zu bewegen in Arbeitssicherheit und Gesundheit, braucht es mehr als Fachwissen!

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Veronika Jakl

Arbeitspsychologin, Autorin und Vorstandsvorsitzende des Fachforums für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie.

Begleitet seit 10 Jahren Organisationen dabei motivierende Arbeitsbedingungen zu schaffen und psychische Belastungen zu reduzieren. 
Unterstützt PräventionsexpertInnen, die etwas bewegen wollen.

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