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Mit viel Erfahrung und Methodenkompetenz begleiten wir gern auch Ihre Organisation bei der Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz. Unsere meisten Kunden kommen aus den Bereichen Öffentliche Verwaltung, Bauwirtschaft und Metall-Industrie. Wir betreuen Konzerne wie auch Kleinbetriebe.

Dabei setzen wir unterschiedlichste Messverfahren ein um ein umfassendes Bild über die Arbeitsbedingungen der Arbeitsbereiche zu bekommen. Es können Fragebögen, Einzelinterviews, Beobachungsverfahren und Gruppendiskussionen zum Einsatz kommen. Jedes Instrument hat dabei seine spezifischen Einsatzbereiche und Vorteile. Häufig werden auch mehrere Messverfahren dabei innerhalb eines Unternehmens kombiniert.

Die Feststellung der Stressfaktoren bei allen Arbeitgebern ist in Österreich seit 01.01.2013 klar im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz verankert. Es gibt aber noch viele weitere Gründe für eine ernsthafte und nachhaltige Evaluierung psychischer Belastungen: §4 (1) ASchG: Arbeitgeber sind verpflichtet, die für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer bestehenden Gefahren zu ermitteln und zu beurteilen. Dabei sind die Grundsätze der Gefahrenverhütung gemäß § 7 anzuwenden. Insbesondere sind dabei zu berücksichtigen: [...] 6. die Gestaltung der Arbeitsaufgaben und die Art der Tätigkeiten, der Arbeitsumgebung, der Arbeitsabläufe sowie der Arbeitsorganisation [...].

  • Reduktion von "Reibungsverlusten" zwischen Abteilungen
  • Optimalere Arbeitsverteilung unter den MitarbeiterInnen
  • Schaffung von alterns- und menschengerechten Arbeitsplätzen
  • Klare Feststellung von Konflikten und Problemfeldern
  • Wertschätzung gegenüber den MitarbeiterInnen und ihren Bedürfnissen

 

Üblicher Ablauf einer Evaluierung von psychischen Belastungen

Die Evaluierung verläuft im Detail natürlich sehr unternehmensspezifisch ab, jedoch gibt es einige Eckpfeiler, die bei allen Projekten eingehalten werden:

  1. Gemeinsame Projektplanung mit Arbeitspsychologin, Geschäftsführung, Präventivfachkräften und Personalvertretung: Festlegung der Tätigkeitsgruppen, der Messverfahren und des Zeitplans
  2. Information aller MitarbeiterInnen über das Projekt
  3. Ermittlung und Beurteilung durch Arbeitspsychologin (mittels Befragung, Beobachtungsinterviews oder Gruppendiskussionen)
  4. Lösungsorientierte Ergebnisbesprechung mit den Führungskräften und der Steuerungsgruppe
  5. Gemeinsame Maßnahmenfestlegung
  6. Information aller MitarbeiterInnen über die Ergebnisse und Umsetzung der Verbesserungen

 

Erfolgsfaktoren und Stolpersteine

Ein erfolgreiche Evaluierung psychischer Belastungen erkennt man an den umgesetzten, hilfreichen Maßnahmen. Aber bis dahin ist es oft ein langer Weg. Folgende Faktoren sind hier entscheidend:

  1. Einbindung von Geschäftsführung, Präventivfachkräften und Betriebsrat schon in der Projektplanung
  2. Sorgfältige Auswahl der einzusetzenden Messverfahren
  3. Information der MitarbeiterInnen vorab
  4. Maßnahmenplanung gemeinsam mit den MitarbeiterInnen und Führungskräften
  5. Ernsthafte Weiterverfolgung der festgesetzten Maßnahmen durch die Steuerungsgruppe und die Geschäftsführung
Ich hatte zu Beginn einige Fragezeichen im Kopf, wenn ich das so sagen kann. Aber jetzt bin ich begeistert! Keine Mitarbeiterumfrage der Welt kann so tief in ein Unternehmen eindringen wie eine Evaluierung psychischer Belastungen. Es wird die ganze Firma durchleuchtet.HR-Leiterin eines mittelständischen Unternehmens
Die Teilnehmer waren am Anfang skeptisch, ob der Workshop die Zeit wert ist. Aber je länger er gedauert hat, desto überzeugter wurden sie. Am Ende war die Rückmeldung sehr positiv!Projektleiter, Evaluierung in der Bau-Branche

 

Wirksamkeit überprüfen und langfristig denken

In den letzten Jahren haben wir schon einige Unternehmen bei der Wirksamkeitsüberprüfung der Maßnahmen (§4 Abs. 4 ASchG) und der Reevaluierung (§4 Abs. 5 ASchG) begleitet. Dabei steht nicht die stupide Wiederholung von Fragebögen im Fokus, sondern gezielte Maßnahmenworksshops oder Meetings mit den Führungskräften.

Welcher Weg hier optimal und effizient ist hängt ab von: Vorgehensweise bei der Erst-Evaluierung, gewünschte Investition (Zeit & Geld) und Organisationskultur.

Wann muss das Ganze wieder gemacht werden? 

Das Gesetz definiert keinen zeitlichen Rahmen, wann die Maßnahmenüberprüfung stattfinden muss. Als praxistauglich hat sich ein Zeitraum von ein bis zwei Jahre nach der Erstevaluierung psychischer Belastungen erwiesen. 

 

Profitieren Sie von unserer jahrelangen Erfahrung! Sehen Sie sich gern unsere zahlreichen Referenzen und Projektbeispiele im Blog an.

Wenn Sie als Experte die psychische Evaluierung selbst umsetzen wollen, kommen Sie in die Online-Bibliothek! Dort finden Sie alle Infos zur Projektplanung, der Auswahl von Messverfahren, rund um Maßnahmenumsetzung und Wirksamkeitskontrolle.

Online-Bibliothek zur Evaluierung psychischer Belastungen